Zugewinngemeinschaft - der "übliche" Güterstand  

zugewinngemeinschaftDie Zugewinngemeinschaft ist der gesetzliche Güterstand. Schließen die Eheleute keinen Vertrag, befinden sie sich automatisch in einer Zugewinngemeinschaft.

Prinzip der Zugewinngemeinschaft

Die Zugewinngemeinschaft ist im Prinzip eine Gütertrennung, wobei am Schluss jedoch abgerechnet wird. Das bedeutet:die Vermögen beider Ehegatten bleiben auch während der Ehe getrennt. Keiner haftet für den anderen (beziehungsweise nur dann, wenn er für den andern mitunterschrieben hat, ein Umstand, der vielen Leuten unbekannt ist!).

Zugewinngemeinschaft - die Abrechnung am Schluss

Am Ende der Zugewinngemeinschaft, also vor allem bei der Scheidung wird jedoch abgerechnet. Dabei wird für jeden Ehegatten das Vermögen ermittelt, was er zu Beginn der Ehe hatte, das so genannte Anfangsvermögen und das Vermögen, was er am Schluss der Ehe hat, das so genannte Endvermögen. Die Differenz zwischen Anfangsvermögen und Endvermögen ist dann der Zugewinn eines jeden Ehegatten. Der Ehegatte mit den höheren Zugewinn muss dann Zugewinnausgleich zahlen.

Grundsätzlich zum Thema Vermögen bei Scheidung
Hier finden Sie unseren Ratgeber Scheidung


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